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Bayern checkt wieder sein Netz: Aufruf zur Teilnahme an der zweiten bundesweiten Mobilfunk-Messwoche vom 24. Juni bis zum 1. Juli 2026
Bayern braucht erstklassigen Mobilfunk. Das ist für die wirtschaftliche Entwicklung und die Lebensqualität im Freistaat von herausragender Bedeutung.
Aber wie steht es um den Mobilfunk in Deutschland und in Bayern?
Um das herauszufinden, haben Bund, Länder und Kommunen bereits 2025 eine gemeinsame Aktion ins Leben gerufen: Die deutschlandweite Mobilfunk-Messwoche.
Bereits 2025 waren alle Bürger und Unternehmen aufgerufen, aktiv zu Verbesserung der Versorgungserfassung beizutragen. Die erste deutschlandweite Mobilfunk-Messwoche war ein voller Erfolg. Dank der regen Beteiligung der bayerischen Bürger wurden in Bayern während des Kampagnenzeitraums über 30 Mio. Messpunkte generiert. Dadurch konnte der Blick auf die Mobilfunkversorgung entschieden verbessert werden.
2026 soll die Messaktion nun wiederholt werden. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr nicht nur die Netzabdeckung, sondern vor allem die Netzqualität. Denn um alle Funktionen unseres Smartphones nutzen zu können, brauchen wir eine gute Datenrate.
Vom 24. Juni bis 1. Juli 2026 sind daher alle Bürger aufgerufen, mithilfe der kostenlosen App der Bundesnetzagentur („Mobilfunk-Check“) die Mobilfunkversorgung zu checken – auf dem Weg zur Arbeit, im Urlaub, beim Treffen mit Freunden – immer wenn Sie unterwegs sind.
Die anonymisierten Daten sollen die Mobilfunkversorgung in Deutschland aus Verbrauchersicht abbilden und bereits verfügbare Versorgungsdaten ergänzen.
Unser Ziel ist, dass die Netzqualität künftig stärker anhand des tatsächlichen Nutzererlebnisses beurteilt wird, denn darauf kommt es an: Was kommt beim Bürger tatsächlich an. Genau das macht die Mobilfunk-Messwoche sichtbar.
Warum teilnehmen?
Wettbewerbsfähigkeit stärken und Lebensqualität steigern: Eine stabile Mobilfunkversorgung ist für sämtliche Lebensbereiche von herausragender Bedeutung. Egal ob für effiziente Geschäftsabläufe, das Teilen von Inhalten auf digitalen Plattformen, die Navigation oder die Möglichkeit einer unterbrechungsfreien Kommunikation – auch in Gefahrensituationen.
Mobilfunkversorgung sichtbar machen: Helfen Sie, den Mobilfunkempfang in Ihrer Region sichtbar zu machen und den Netzausbau zu optimieren.
Daten für den Ausbau: Die anonymisierten Daten fließen in das Gigabitgrundbuch und unterstützen die Planung künftiger Infrastrukturmaßnahmen.
So funktioniert's
So funktioniert’s: App herunterladen (Android/iOS) und Messung starten. Jede Messung zählt! Je mehr sich beteiligen, desto präziser wird das Bild der Netzabdeckung. Nutzen Sie die Chance, die digitale Infrastruktur aktiv mitzugestalten!
Weitere Infos zur App und zur Mobilfunkmesswoche finden Sie auf www.check-dein-netz.de
Keine Verlängerung des bayerischen Mobilfunk-Förderprogramms – Europäische Kommission beendet das Pränotifizierungsverfahren
Ein erstklassiges Mobilfunknetz ist für die wirtschaftliche Entwicklung und die Lebensqualität im Freistaat Bayern von herausragender Bedeutung. Zur Schließung von Mobilfunklücken, die marktwirtschaftlich nicht ausgebaut werden, hat Bayern im Jahre 2018 das europaweit erste Mobilfunkförderprogramm geschaffen.
Das Engagement des Freistaats hat zu erheblichen Verbesserungen bei Datengeschwindigkeit, Qualität und Netzabdeckung geführt. Dennoch verbleiben gerade im ländlichen Raum noch Versorgungslücken, die unzureichende Verbindung und Gesprächsabbrüche zur Folge haben. Nach vier Jahren Laufzeit ist die Förderrichtlinie zum 31. Dezember 2022 außer Kraft getreten. Das Bayerische Wirtschaftsministerium wollte das Förderprogramm mit kleinen Modifikationen verlängern.
Die Fortführung des Förderprogramms bedarf jedoch der Genehmigung durch die Europäische Kommission. Seit Juli 2022 befand sich das Bayerische Wirtschaftsministerium dazu in Abstimmung mit der Kommission. Nach ersten positiven Signalen stellte die Kommission im Dezember 2022 neue Anforderungen, die sie im Laufe der Zeit immer weiter konkretisierte und verschärfte. Die Europäische Kommission verlangt nun mit Verweis auf zwischenzeitlich erlassene EU-Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Förderung von Breitbandnetzen, dass die Netzbetreiber künftig verpflichtet werden, Drittunternehmen den Zugang zu ihrer aktiven Infrastruktur zu ermöglichen, selbst zu nicht geförderten Netzkomponenten. Eine derart weitreichende Active-Sharing Verpflichtung kann der Freistaat Bayern den Mobilfunknetzbetreibern mangels Regelungskompetenz nicht auferlegen. Die Europäische Kommission beendete daraufhin die Abstimmungsgespräche zur Verlängerung des Bayerischen Mobilfunkförderprogramms und schloss das Pränotifizierungsverfahren im Juli 2024. Die Richtlinie zum Mobilfunkförderprogramm des Bundes trat aus denselben Gründen zum 31.12.2024 außer Kraft.
Mobilfunk und Gesundheit
Wir erklären, wie Mobilfunkwellen auf den Menschen wirken und warum wir unbesorgt telefonieren, chatten, surfen und streamen können.
Auf der Website zur Kampagne Bayern spricht über 5G finden Sie weiterführende Informationen zu Mobilfunk und Gesundheit.
Karte
Im BayernAtlas werden die Gemeinden mit einem laufenden Projekt gem. Förderbescheid sowie die bereits in Betrieb genommenen Mobilfunkförderstandorte dargestellt.
Ausbaufortschritte 2024
Mobilfunkverfügbarkeit in Bayern
Downloads
Die Förderrichtlinie sowie Kartenmaterial und weitere Informationen zum Mobilfunkförderprogramm können Sie auf der Seite Service & Downloads herunterladen.